2022-11-30

Advent im Freilichtmuseum - Teil 1

Ich hatte den schönsten Sonntag seit Langem! Ich habe einen Ausflug ins Freilichtmuseum in unserer Nähe gemacht, dort gab es einen kleinen Weihnachtsmarkt, der sich im ganzen Museum verteilt hat. Das machen sie jedes Jahr, ich war erst einmal vorher dort. Es hat mir soooo gut gefallen, es war einfach schön, vor allem, weil einige Kunsthandwerker dort waren. 
 
Ich denke, ich muss diesen Post in zwei unterteilen sonst werden es viel zu viele Bilder. Mal schauen!
 
 
 
Es gibt dort einen typischen Tante Emma Laden, so wie es sie früher gab. In jedem Haus und in jedem Hof war weihnachtlich dekoriert, in vielen haben Kunsthandwerker ihr Können gezeigt. Der Tante Emma Laden hatte geöffnet für den Verkauf. Hier bin ich gerade im Vorraum.



Immer noch der Vorraum mit Schild wo es lang geht.
 
 
 
Laternen wie diese hier hingen auch an allen Wegen zwischen den einzelnen Baugruppen. Das Museum ist ziemlich weitläufig und es führen einige Wege durch kleine Waldstücke. Für die Besucher, die abends kommen, waren diese Wege mit Laternen und Kerzen ausgestattet. Ich war tagsüber da, gleich morgens früh, denn ich weiss, wie voll es dort im Lauf des Tages wird. Als ich eine viertel Stunde zu früh am Museum war stand dort schon eine ganze Schlange Menschen an. Vielleicht gehe ich kommendes Jahr mal im Dunkeln hin das hat bestimmt auch seinen Reiz.
 
 
 
Im Tante Emma Laden
 
 
 







Solche Töpfe für Zwiebeln oder Kochlöffel könnte ich auch gut brauchen! Vielleicht wünsche ich mir sowas mal zum Geburtstag. Meine Oma hatte sowas immer noch.
 
 
 
Wem kommt so eine Werbetafel noch bekannt vor? 
 
 
 
Oder diese hier :-D
 

 
 
Mit als erstes war ich in diesem kleinen Fachwerkhäuschen, wo man Dinge aus Wolle kaufen konnte und die Frau, die sie verkaufte, saß am Spinnrad und hat Merinowolle gesponnen. 




Ich bin mit ihr ins Gespräch gekommen und das war sehr schön denn sie hat mir gezeigt, wie man Wolle spinnt und mir viele Tipps gegeben. Ich habe das Wolle spinnen vor Jahren einmal bei einer Bekannten ausprobiert, die ein Spinnrad hatte. Das war gar nicht so einfach. Es sieht jedenfalls leichter aus als es ist. Ich denke, wenn man es einmal raus hat ist es kein Hexenwerk aber man muss eine gute Koordination haben. Sie hat mir auch aufgeschrieben, wo ich ein Spinnrad herbekomme, falls ich auch Wolle spinnen möchte. 
 
 
 
Als nächstes war ich bei der Frau, die immer noch Spitze klöppelt. Sie stellt sehr schöne Dekosachen her, macht aber auch Spitzen für Tischdenken oder Kissen. Sie ist schon älter und kommt ursprünglich aus Holland. Ich habe ihr vor Jahren auch schonmal zugeschaut und finde das faszinierend, wie viele Klöppel sie gleichzeitig bedienen kann. Ich würde sofort durcheinandergeraten. 



Auf diesem Kissen fertigt sie gerade ihren nächsten Stern an. Sie hat mir gesagt, sie habe drei Monate gebraucht, um das Prinzip zu verstehen und die Klöppelbriefe lesen zu können. Ab da hat sie alles angefertigt was sie gefunden hat. Sie ist absolut begeistert davon. Am nächsten Wochenende ist sie auf einem anderen Weihnachtsmarkt und dort sehe ich sie dann vielleicht nochmal. 
 
 
 

 
 
Draußen in einer Scheune ist in jedem Jahr eine Krippe aufgebaut.
 
 
 
Die gefällt mir auch sehr gut - überhaupt war der Besuch im Freilichtmuseum einfach schöner, weil sich die Besuchermassen recht gut verteilen und man sich nicht drängeln muss. 
 
 
 



In einem Fachwerkhäuschen gab es leckere selbstgemachte Lebkuchen zu kaufen und zu essen - ich konnte leider von drin kein Foto machen weil zu viele Leute drin standen. 
 
Ich schließe den Post hier weil ich jetzt dringend kochen muss und mache einen zweiten Post mit mehr Bildern aus dem Museum spätestens morgen!

4 Kommentare:

  1. Das ist aber mit Liebe alles hergerichtet worden! Ich habe auch so einen Topf für meine Löffel in der Küche! Konnte man die Sachen im Laden kaufen, all die Spüllappen? Und das Klöppeln wäre wunderbar für Veronika gewesen. Schön, daß sie auch Krippen haben. Laternen hängen sie hier auch bei der Weihnachtsveranstaltung in unserem Museum auf. Das ist immer so schön gemütlich. Ich habe mal mit einer Handspindel spinnen versucht, aber nicht den richtigen Dreh heraus bekommen. Meine Mutter hat auch noch ein Spinnrad von meiner Uroma. Es steht bei uns im Haus.

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    1. Ja, ist das nicht schön? Wenn Ihr nochmal in die Nähe kommen solltet irgendwann lohnt sich in jedem Fall ein Ausflug dorthin! Man weiß ja nie! Die Sachen sind alle zum Verkauf! Ich habe zwei Kaffeetassen von dort. Ich hatte leider nicht genug Geld mit, den Zwiebeltopf hätte ich gut brauchen können. Die Laternen sind immer sooooooooo gemütlich!! Das sieht bei Euch sicher auch klasse aus abends. Das mit dem Spinnen ist gar nicht so einfach sage ich Dir. Aber ich denke das würde mir großen Spaß machen. Meine Mutter hat auch noch ein Spinnrad von meiner Oma aber daran istirgendwas kaputt und es funktioniert leider nicht mehr richtig. Hier gibt es Kurse fürs Klöppeln - aber nur wenige und recht weit weg. Kann man das bei Euch auch lernen?

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    2. Ich war mal in einem Freilichtmuseum in NRW als Kind, aber ich weiß überhaupt nicht, wo das war. Vielleicht kann das Spinnrad Deiner Oma noch repariert werden? Vielleicht weiß jemand im Museum wie. Ja, Veronika hat ja klöppeln gelernt. Es gibt hier ziemlich viele Gruppen, die das tun, doch sind die leider in Buffalo und Rochester oder weiter südlich von uns, als man müßte über eine Stunde fahren.

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    3. Das ist hier das gleiche, man kann das klöppeln noch lernen allerdings nicht direkt vor Ort ich müsste auch länger fahren. Dabei finde ich das so schön. Wo das wohl war? Vielleicht in Lindlar? Da möchte ich auch mal hinfahren das soll auch schön sein.

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