2020-08-03

Afternoon in the forest - Nachmittag im Wald

Nach Langem waren wir am Sonntag mal wieder in unserem Lieblingswald. Wir haben gemerkt, dass wir dringend wieder öfter raus müssen, nicht nur in den Garten und zum Pferdehof, denn sonst fällt allen die Decke auf den Kopf während dieser Pandemie.

After quite a while we've been to our favourite forest again. We became aware that we really need to get out and visit places instead of just going back and forth to the stable and being in our garden, otherwise this pandemic will make us become frustrated.




Ich werde uns in den nächsten Tagen Ausflugsziele in der Umgebung heraussuchen, die wir besuchen können. Wir versuchen, unnötige Ansammlungen vieler Menschen zu vermeiden, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten, vor allem, weil die Zahlen wieder deutlich steigen. Dennoch muss wieder mehr Aktivität her (obwohl wir natürlich alle auch wirklich gern im Garten sind und bei den Pferden sowieso). :-)

I will be looking for places to take daytrips to during this upcoming week. We do try to avoid crowds of people to lower the risk to get infected by corona virus, especially since numbers are rising again. Still we need to find some easy to do trips that we can look forward to (Despite of it all we do love to be in our garden and with the horses).




In der Ferne sieht man einen jungen Mann, der mit Kamera auf einem Baumstumpf sitzt und auf den Zaunkönig wartet, der eben vorbei kam.
In the distance you can see a young man with his camera sitting on a tree stump waiting for the wren to return.



Große Farnblätter
Big fern leaves







Auf diesem Bild kann man ganz gut erkennen, warum es vielerorts nicht mehr viel Spaß macht, durch den Wald zu spazieren. Der Borkenkäfer hat so gut wie alle Fichten angegriffen. Nach und nach werden sie alle abgeholzt und es entstehen riesige Lichtungen, teilweise ist gar kein Wald mehr vorhanden und die einzelnen Lärchen, die dazwischen gewachsen sind können sich im herbstlichen Sturm sicherlich nicht halten. Sie sind auf ihren Baumverbund angewiesen. Das ist sehr traurig zu sehen, jedes Mal wenn wir dort hinkommen ist wieder ein großes Areal weg. Und das ist nur ein kleines Waldgebiet...

What you can see in this picture is why in many places it is not really big fun to walk through the forest anymore. The bark beetle has killed almost all spruce trees. They are being taken down step by step and huge clearings arise, partly there are no forests no more. The single larch standing there will probably break during a storm in fall as it is usually dependant on standing together with many other trees right next to it. It's so sad to see, each time we go there an even greater areal is all free and has turned from forest into clearing. This is just a small forest...



Es waren jede Menge Schetterlinge in unterschiedlichen Farben unterwegs und ich hab es geschafft, einen mit der Handykamera abzulichten, ohne dass er sofort weggeflogen ist.
There were lots of butterflies and I got to catch one of them on my cell phone camera before it flew its way.



Eigentlich sind sie schön, die Holzstapel - wenn sie nicht wegen des Käfers da liegen würden.
Actually stacks of wood are nice to look at - if only they weren't there because of that beetle.






Zurück zu Hause haben wir Gemüse gemacht.
Back home we made veggies for dinner.



Es gibt selbst angebaute Möhren und Sellerie - in der Pfanne gebraten
We had home grown carrots and celerie - fried in a pan



Brotauswahl aus dem Bioladen
Different breads from the organic shop



Crepes mit Blaubeeren und einer Sauce aus Pflaumen und Cashewmus zum Nachtisch
Crepes with blueberries and a sauce made from cashews and plums for dessert



Mein neues Kochbuch ist angekommen und ich habe schon angefangen, darin zu lesen.
(Unbezahlte Werbund)
My new cooking book has arrived and I started to read some pages in it.



Cookie ist vom Waldausflug müde und geht schlafen.
Cookie is tired from her trip to the forest and is going to take a nap.



Der Kürbis ist bald am Zaun angekommen.
Our hokkaido has almost reached the fence.

Kommentare:

  1. So ein schöner Waldspaziergang! Die deutschen Wälder sind viel ordentlicher als die Wälder hier :). Wenn man dann das Holz so daliegen sieht und an die Käfer denken muß, ist das nicht so schön. Wir sind früher immer gerne auf den Stämmen balanciert. Das Essen sieht lecker aus! Wie schön, daß das Kochbuch schon da ist. Ich finde den Einband besonders hübsch. Hoffentlich bekommt der Kürbis noch Früchte! Cookie sieht sehr müde aus. Wir waren heute bei den Wasserfällen. Hier in New York steigen die Fälle nicht, aber sie sinken auch nicht wirklich. In vielen Teilen der USA sieht es aber schlimm aus.

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    1. Was so ein kleiner Käfer alles anrichten kann... bleibt abzuwarten, was sie als nächstes pflanzen wollen, Fichten werden nun nicht mehr gepflanzt. Außerdem wollen sie jetzt Bäume nehmen, die mit der Dürre besser klarkommen. Auch ein Grund, warum hier neuerdings Granatapfelbäume verkauft werden: es ist so warm geworden übers Jahr, dass sie auch hier wachsen. Wir sind auch immer gern auf den Stämmen balanciert, die Kinder auch.

      Ist der nicht toll, der Bucheinband? Ich lese jeden Tag ein bisschen drin.

      Der Kürbis hat tatsächlich vier Früchte! Drei ganz kleine und eine ist schon fast ein Hokkaido. Egal wie breit er sich macht, die Blätter sind ja toll anzusehen, riesengross sind sie.

      Wie schön, bei den Wasserfällen ist es traumhaft! Habt ihr es immernoch so heiß?

      Ich habe es gehört, meine Gasteltern leben ja in Florida, da sieht es auch nicht so gut aus. Freut mich, dass es bei Euch wenigstens nicht weiter hoch geht mit den Zahlen!! Ich glaube Kalifornien ist ganz schlimm, oder?

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    2. Mein Vater hat auch heute von Dürreproblemen in Norddeutschland geredet. Aber Granatäpfelbäume überleben doch nicht den Winter, oder?

      Ich habe mein Buch auch fast ganz gelesen und viele Dinge daraus übernommen. Es hat mir wirklich die Augen geöffnet. Es gibt hier sogar ein Buch für die Ernährung von Kindern und auch ein Kinderkochbuch, also für Kinder zum Kochen.

      Ja, man kann gut Sonnenhüte aus den Blätter basteln :).

      Es ist nicht so heiß wie die eine Woche, aber jeden Tag wird es schon so zwischen 29 und 31, 32 Grad. Die Nächte sind aber inzwischen nicht mehr so heiß und das ist viel wert.

      Florida und Texas sind schlimmer als Kalifornien im Moment. Dort versuchen sich junge Leute auf Partys anzustecken und der, der sich zuerst ansteckt bekommt dann einen Preis. Neulich habe ich gelesen, daß ein junger Mann (30 Jahre alt) das gemacht hat und daran gestorben ist. Kurz vor seinem Tod hat er gesagt: "I think I made a mistake." Ist das nicht verrückt?

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    3. Das von dem jungen Mann habe ich auch in der Zeitung gelesen. Schrecklich, oder? Die Leute stacheln sich ja auch gerne gegenseitig an. Hier gehen ja auch alle möglichen Verschwörungstheorien um und es finden alle möglichen Demos statt, auf denen dann keine Masken getragen werden weil man das alles für Quatsch hält. Ganz schlimm. Viele fühlen sich durch die Coronamaßnahmen in ihrer persönlichen Freiheit beschränkt. Ich kann das nicht nachvollziehen. Wir haben es doch eigentlich alle gut hier, wenn man mal in andere Länder schaut. Und wer will den Virus schon haben? Das ist doch ein unkalkulierbares Risiko.

      Doch, soviel ich weiß überleben sie es. Das sind teilweise uralte Bäume!

      Wenn es nachts schonmal abkühlt hat man schon so viel gewonnen! Man kann wenigstens mal lüften und es kühlt für ein paar Stunden runter.

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    4. Ja, von diesen Demos habe ich auch gelesen! Die Leute sind einfach verrückt oder nur eine Herde dummer Schafe.

      Gut, daß die Bäume überleben, vielleicht im Rheinland besonders gut, oder?

      Ja, die kühlen Nächte sind ein Segen.

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    5. Ich glaube, die Leute sind zu leichtgläubig und außerdem verwöhnt und wissen gar nicht, wie gut sie es haben. Am Klima im Rheinland scheint was dran zu sein, viele der Pflanzen, die wir gepflanzt haben, habe ich vorher recherchiert, um herauszufinden, ob sie hier überhaupt wachsen. Da stand dann ganz oft: Wächst in Deutschland nur im Weinbauklima, im Rheinland oder am Bodensee. :-D Na, dachte ich mir, dann ist es doch gut, hauptsache, die Pflanze wächst HIER. :-)

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    6. Meine Oma hat von Pfirsichen und Aprikosen am Rhein erzählt. Wachsen die dort immer noch? Ich habe sie so noch nie gesehen. Am Bodensee wachsen sogar Zitronen, die habe ich gesehen!

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    7. Aprikosen habe ich schon gesehen, Pfirsiche noch nicht. Tja, bei den ganzen neuen mediterranen Pflanzen, die hier so mittlerweile wachsen kann man bald einen Obststand aufmachen. Ich denke derzeit noch über einen zweiten Apfelbaum nach, der darf dann aber nur klein gehalten werden und nicht hoch wachsen. Andererseits will ich mir auch den Garten nicht so voll stellen.... Das neue Klima macht es möglich, dass hier sogar Feigenbäume wachsen.

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    8. Ja, dann hat man ein Nebeneinkommen! Vielleicht erst ein Jahr warten und dann über einen neuen Baum entscheiden?

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    9. Ich denke auch, ich werde erstmal warten. Ideen hat man ja immer viele. Ich glaube aber, dass in wenigen Jahren der Garten eh schon voll aussehen wird und ich mich jetzt lieber ein bisschen zurückhalten sollte. :-)

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