2020-07-24

Fermenting veggies - Gemüse einmachen

Irgendwo habe ich etwas gelesen vom Fermentieren von Gemüse. Das wollte ich unbedingt ausprobieren, es hat mich einfach interessiert, wie man Lebensmittel haltbar machen kann. Unsere Mütter und Großmütter wußten das noch, ich kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass meine Oma immer Gurken eingelegt hat, mit Dill, Senfkörnern und Essig. Bei uns zu Hause gab es früher selbst eingemachtes Obst wie Kirschen (vom Kirschbaum aus dem Garten) oder auch Aprikosen oder Plaumen. Ich fürchte, es geht vielen so wie mir: dieses Wissen ist verloren gegangen, weil man es einfach nicht mehr wirklich braucht. Jedenfalls wollte ich es unbedingt ausprobieren und mir dieses Wissen aneignen.

Somewhere I read about fermenting vegetables and I wanted to give this a try. Our mothers and grandmothers knew much more about fermentation than we do today - I suppose most of us don't even know anything about it just like me. We just nowadays don't really need fermentation of food anymore but I wanted to know how it works. I remember that my grandma made our own pickles with mustard seeds, dill and vinegar. At my moms house we always had fermented fruits such as cherries from our own tree or apricots or plums.



Eine Bekannte von mir kocht makrobiotisch und macht auch oft Gemüse ein. Sie hat mir gesagt, wie ich das Projekt angehen soll. Ich habe also Möhren und Spitzkohl geschnitten und ein paar Scheiben Ingwer. Das Gemüse kam in ein Drahtbügelglas und wurde mit Salzwasser übergossen. Jetzt steht es mit offenem Deckel in der Küche, bis sich Milchsäurebakterien gebildet haben. Das sieht man am leicht tüb gewordenen Wasser. Ab da kann ich das Glas schließen und für eine weitere Woche in den Kühlschrank stellen. Es ist dann, wenn es fertig ist, mindestens zwei bis vier Wochen haltbar.

A friend of mine cooks macrobiotic and has fermented veggies often. She told me how to do it. I sliced carrots and cabbage and a bit of ginger and put everything into a wire bow glas. I put saltwater over it and now the glas is waiting in the kitchen with open lid for its saltwater to get a bit turbid. When it did I can put it into the fridge for another week before eating it. Its supposed to be good for up to four weeks.



Das Glas steht in einer Schüssel, falls etwas herausläuft. Schließlich bilden sich darin Gase. Deshalb muss das Glas auch erst einmal offen bleiben. Beschwert habe ich das Gemüse mit einem weiteren Glas, das dafür sorgt, dass alles Gemüse unter Wasser liegt. Ist eigentlich gar nicht schwer... man muss nur wissen, wie es geht.

I put the glas into a bowl just in case some of the water comes out of the glas, which is not unusual as gas is being built in it. That's also the reason to leave the glass open for some days. I put another tinier glass on top of the veggies to put them down under the water so everything is covered with salt water. It turns out as an easy procedure... once you know how to do it.



Während ich Gemüse schneide, hat Cookie Wellness bei Mumpel. Eigentlich wollte Mumpel Sudoku machen, doch sie konnte Cookies Blick nicht widerstehen.
While I am chopping cabbage and carrots Cookie is having a wellness session at Mumpels. Actually Mumpel was going to do sudoko but she just couldn't resist the way Cookie looked at her.



Thomas hat in der Werkstatt ein weiteres KEIRO Schneidebrett für einen Kunden gebaut und geleimt. In ein paar Tagen muss es noch mit dem Logo und Namen des Kunden gelasert werden und dann kann es an seinen neuen Besitzer abgegeben werden.
Thomas was in the workshop building another KEIRO cutting board for a customer. In a couple of days it has to get his logo and name laser engraved and then it is ready to go out to the customer.

Kommentare:

  1. Kennst Du das Kochbuch "Das Vermächtnis unserer Nahrung" von Sally Fallon? Da werden solche Rezepte beschrieben und auch wie wichtig solche Methoden sind. Ich habe das Buch auf Englisch. Ja, das Hündchen hat es gut! Schickes Brett!

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    1. Deinen Buchtipp habe ich mir gerade bei Amazon angeschaut. Eva, das bestelle ich mir sofort. Ich finde es großartig und sass jetzt sicherlich 20 Minuten am Blick ins Buch, obwohl ich eigentlich nur kurz reinschauen wollte. :-) Ich bin immer mehr - im Gegensatz zu früherer Zeit, in der wir vegan gelebt haben - der Überzeugung, dass eine gesunde Mischung deutlich wertvoller ist in der Ernährung. Vielen Dank für das Bretterlob. :-)

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    2. Dieses Buch war hier ein großer Hit und hat viele Menschen wieder an alte Praktiken herangeführt. Man kann viel in dem Buch lernen, auch wenn man nicht alles ausprobiert. Wir haben noch nie vegan gelebt, doch bin ich auch eher für eine ausgewogenere Nahrung. Ich habe mich lange mit der Blutgruppendiät beschäftigt. Die Diät beruht darauf, daß einige Menschen eher vegetarisch/vegan essen sollten, anderen eine Mischung und wieder andere vorwiegend Fleisch, Obst und Gemüse, also es hängt ganz von der Blutgruppe ab, womit man sich am besten fühlt. Wenn man diese Ideen mit Sally Fallons Buch verbindet und dann vielleicht noch ein paar ayurvedische Ideen dazunimmt und Alter und Geschlecht eines Menschen berücksichtigt, kann man mit Ernährung sehr viel erreichen. Was ich bei Sally Fallon mag, sind auch die vielen historischen und praktischen Anmerkungen und ihr Einsatz für gute Behandlung der Tiere und der Pflanzen.

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    3. Ich habe das Buch gestern bestellt, es soll heute schon ankommen, ich bin gespannt. Grundsätzlich liegt in meinen Augen das grösste Problem erstens in der Massentierhaltung einerseits aber andererseits darin, dass es keine Lebensmittel mehr ohne Pestizide oder Antibiotikagaben oder gentechnisch verändert oder oder oder gibt. Mit dem Umgang mit den Tieren kann man schlecht bis gar nicht leben und ich finde auch, man muss nun wirklich nicht jeden Tag Fleisch essen, am besten auch noch das Billigste, und damit diese Misswirtschaft unterstützen. Den Kindern geht es hauptsächlich um die Tiere, ich merke, dass ich einfach Abwechslung brauche und mir ist am wichtigsten, dass ich möglichst Bio einkaufen kann, wenig Weißmehl oder Zucker nehme und eine Mischung habe. Es ist aber auch eben nicht alles für Alle gut, man muss auf sich selbst ein bisschen hören. Von der Blutgruppendiät habe ich nur "aus der Ferne" gehört, es gibt ja so viele Ansätze. Mir ist es einfach auch wichtig, noch richtig zu kochen. So viele machen das heute nicht mehr. Die verarbeiteten Lebensmittel sind einfach zu bequem. Ich sehe bei Freunden, dass sie oft einfach keine Zeit haben, wirklich zu kochen. Meine Oma ist über 90 geworden und hat immer alles selbst gekocht. Ich bin schon richtig gespannt auf das Buch!

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    4. Es ist ein Buch fürs Leben! Ich lese immer noch gerne darin und benutze viele Ideen daraus. Ja, die Massentierhaltung ist nicht schön und dann die genetische Veränderung und "Massenpflanzenhaltung" ist auch schrecklich. Hier gibt es auf den Gebieten ja noch weniger Fortschritt als in Europa. Es ist hier mit dem Nicht-Kochen noch schlimmer: Ich glaube, daß ich oft die einzige Mutter bin, die immer kocht. Ich koche auch immer alles von Grund auf und benutze keine Fertigprodukte, keinen weißen Zucker und meist glutenfreie Mehlsorten, weil Jonathan gegen Gluten allergisch ist. Meine Großmütter haben auch noch richtig gekocht und meine Mutter früher auch, doch in den letzten Jahren haben meine Eltern angefangen, viel mehr Fertigprodukte zu kaufen. Es ist manchmal schwierig, hier auf dem Lande gegen die traurige amerikanische Ernährung anzukämpfen, aber ich habe es geschafft, daß meine Kinder gelernt haben, was gesundes Essen ist und was nicht. Sie haben auch nie Limonade oder Cola bekommen, was hier kaum zu glauben ist.

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    5. Ich kann die Eltern irgendwo verstehen, man wird älter und es geht einem nicht mehr so leicht von der Hand, aber eine gute Entwicklung ist das nicht. Wir nehmen auch keine Fertigprodukte, Zucker schon, ganz ohne schaffe ich es nicht. Was nimmst Du zum Beispiel beim Backen als Zuckerersatz? Vorgestern habe ich im Kirschkuchen doch tatsächlich den Zucker vergessen und die Kinder fanden ihn trotzdem gut weil genügend Kirschen drin waren. Man höre und staune! In unserem Bekanntenkreis bin ich auch eine der wenigen, die noch kocht. Manche "kochen" Fischstäbchen und co. Ich fand das auch ganz befremdlich in England. Die Mikrowelle war das wichtigste Haushaltsgerät und nach der Arbeit stellte man sich einfach nur die fertige Plastikschüssel rein. Gruselig, und das Zeug hat noch nicht mal geschmeckt. Wir sind teils belächelt worden weil wir so viel Aufwand betrieben haben. Meine Schulfreundin hatte damals zu Hause immer Kistenweise Cola, Limo und Sprite oder Säfte. Die Geschwister mochten alle kein Wasser. Sowas gabs bei uns zu Hause nicht und gibt es auch hier nicht. Wir trinken Wasser und wenn wir ausgehen bestellen wir Limo. Aber dieses süße Zeug löscht ja auch den Durst nicht finde ich. Wenn ich Durst habe kann ich keinen Saft trinken, der hilft einfach nicht. Ist manchmal schwierig, immer dranzubleiben und alles richtig zu machen oder? Aber es lohnt sich!

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