2020-01-06

Kolumba Museum

Zwischen Weihnachten und Neujahr wollten wir mit den Kindern gern die Rembrandt Ausstellung in Köln anschauen, sind aber dann, nachdem wir gesehen haben, wieviel im Wallraf-Richartz Museum los war, im Kolumba Museum gelandet. Das Kolumba Museum ist ein Kunstmuseum das zum Erzbistum Köln gehört. Es wurde auf die im Krieg zerstörte Kirche St. Kolumba gebaut und integriert die Reste dieser Kirche in seinem Neubau. Im Innenhof kann man sehen, wie alt und neu kombiniert wurden. 

During the christmas holidays we wanted to visit the Wallraf Richartz museum in cologne which contains an exhibition of Rembrandt but when we got to the museum it was so crowded inside that we decided to visit the Kolumba museum instead. The Kolumba museum belongs to the Archdiocese of colonge and is an art museum. It was built on top of the church of St. Kolumba that was destroyed during war and it contains the rests of the church inside. In the inner courtyard you can see the combination of old and new buildings. 

Die Bäume im Innenhof nennen sich Gleditschien, auch "falscher Christusbaum" oder Lederhülsenbaum. Ich kann mir vorstellen, dass der Hof im Frühjahr und Sommer richtig schön aussieht. Jetzt im Winter hat man nur die langen Hülsen am Baum hängen sehen. 

These trees in the inner courtyard are called gleditsia trees or sweet locust or thorny locust. I can imagine them looking really nice during spring and summer time. Now during winter we could only see its legumes. 

Das ganze Museum hat eine beeindruckende Architektur. Es ist ganz modern und wenn man durch diese Tür geht kommt man in den überdachten Raum, in dem sich die Reste der ehemaligen Kirche St. Kolumba befinden.

The whole museum has a pretty impressive architecture. Its a modern building but when you walk through this huge door you enter the room of the destroyed church. 


Über eine Brücke kann man durch die ehemalige Kirche gehen. Hinten an der Wand sieht man auch wieder, wie der Neubau auf die alten Steine draufgesetzt wurde. Peter Zumthor hat dieses Gebäude konzipiert. Man hört so gut wie nichts von draußen, obwohl sich das Museum mitten in der Stadt befindet und jede Menge kleiner Löcher im oberen Bereich des Neubaus befinden, die nicht mit Glas ausgestattet sind. Es war eiskalt in der Kirche aber für mich war es der schönste und interessanteste Teil des ganzen Museums. 

We could walk through the former church using a wooden bridge that lead us through it. In the back we could see how the new building was built right on top of the old stones, it really does look like a combination of old and new, which it is. We could hear almost no noises from the streets outside although the museum is located in the middle of the city of cologne and although its new walls have a bunch of holes with no glass in them. It was so very cold in there but to me it was the most interesting and nice part of the whole museum. 

Das ist die Außenwand bzw. die Glaswände einer kleinen Marienkapelle. Wenn man aus dem Museum wieder herausgeht und links um die Ecke geht, kommt man in die Kapelle. Dort sind wir ganz am Schluss gewesen, dort steht auch die Statue der heiligen Kolumba. 

What you see here is the outer glass walls of a little chapel of St. Mary. When you leave the museum and turn left, then walk around the corner you get to the chapel. A statue of Kolumba is hanging in there, we went to the chapel at the end of our visit. 









Zurück im Museum geht es die Treppe rauf zu den Ausstellungsräumen - back in the museum we walk up the stairs to the exhibitions
Es gab so wahnsinnig viel zu sehen in den vielen Ausstellungsräumen, alte und zeitgenössische Kunst, dass ich hier nur stellvertretend ein paar Bilder zeige. Beschriftungen and sämtlichen Kunstwerken fehlten, wir haben aber am Eingang ein kleines Büchlein bekommen, in dem alle Werke aufgelistet waren. Für mich ist das Konzept des lebendigen Museums aber hauptsächlich in der überbauten Kirche aufgegangen. 

There were so very many art works to see in so many exhibition rooms, old as well as contemporary art. I show some pictures vicarious for all the art works, it's just to much otherwise. None of the art works had any explanitions with it but when we entered the museum we got a little booklet with explanations in it. The concept of a living museum to me was fulfilled mostly in the old church with the surrounding new building. 
 






Blick über Köln mit dem Dom - View over cologne with the cathedral in the back






St. Martin ohne Kopf - St. Martin is missing his head


In der Marienkapelle hängt eine Statue der heiligen Kolumba - a statue of Kolumba is hanging in the little chapel






Auf dem Rückweg zum Parkhaus haben wir noch im Cafe Eigel Halt gemacht und Kaffee und Kakao getrunken. Im Schaufenster steht dieses riesige, tolle Lebkuchenhaus als Dekoration. Die Fensterscheibe davor war voll von kleinen Fingerabdrücken von den Kindern, die dort standen und gestaunt haben. 

On the way back to the car we stopped at Cafe Eigel and had coffee and hot chocolate. They have this huge beautiful gingerbread house in their store window. The window was full of little fingerprints from all the kids standing in front of it looking at that really nice decoration. 




Kommentare:

  1. Oh, wie schöne Bilder! Ich gucke morgen mehr, es ist schon spät.

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  2. Jetzt habe ich endlich mehr geguckt. Die Kirche ist ja wirklich gut in das neue Gebäude integriert worden. Schade, daß der St. Martin keinen Kopf mehr hat. Ich habe gerade erstmal etwas über die heilige Kolumba nachgelesen. Meine Schwägerin stammt aus Köln. Ich frage mich, ob sie schon dort war. Sie wohnt jetzt in Bonn.

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    1. Der arme Martin hatte den Holzwurm, daher der fehlende Kopf. Ich fand die Kombinatiion aus alt und neu auch toll. In dem überdachten Neubau über der alten Kirche hat man - trotz der ganzen kleinen Schlitze oben in den Mauern - so gut wie nichts von draußen gehört, das war faszinierend. Frag Deine Schwägerin, das wäre doch eine Idee falls sie noch nicht dort war. Das Museum ist wirklich groß und es gibt so viel zu sehen dass man eigentlich zweimal hingehen kann, sonst wird es einfach zu viel. In einem Raum kann man - in der genauen Mitte des Raumes stehend - in die vier Richtungen pfeifen und hört an jeder Seite einen anderen Ton des Echos. Das hat Spaß gemacht.

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    2. Ja, ich muß sie mal fragen. Sie hat gerade ihr drittes Kind bekommen, einen kleinen Jungen, also bin ich wieder Tante geworden. Das mit dem Echo ist interessant.

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    3. Dann hat sie sicherlich erst einmal andere Sorgen, als ins Museum zu fahren. Herzlichen Glückwunsch! Zum wievielten Mal bist Du denn Tante geworden? Der Echoraum hat den Kindern mit am besten gefallen.

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    4. Meine Schwester hat drei Töchter, mein Bruder zwei Söhne und dieser andere Bruder eine Tochter und jetzt zwei Söhne. Der nächste Bruder hat eine Frau, die schon drei Kinder aus erster Ehe hat, aber sie haben keine Kinder zusammen. Also zählt das nicht so richtig. Und meine kleine Schwester ist nicht verheiratet. Peters Schwester hat zwei adoptierte Söhne und einen leiblichen Sohn. Die anderen beiden Geschwister sind auch nicht verheiratet. Jetzt kannst Du rechnen!

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    5. Also zehnfache Tante wenn man die adoptierten mitrechnet, die aus der ersten Ehe der Frau Deines Bruders aber nicht. :-) Mit anderen Worten: Tante werden ist für Dich nichts besonderes mehr. :-) Ich kann wohl niemals Tante werden, denn ich habe nur die eine Schwester und die will keine Kinder. Ihr seid aber auch wirklich viele in der Familie das finde ich toll. Große Familien finde ich wirklich gut. Also wart ihr 6 Geschwister zu Hause, richtig? Dir fehlt noch ein Kind, Eva!

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    6. Stimmt, ich bin schon eine "alte Tante". Das ist aber traurig, daß die Schwester keine Kinder will, sehr traurig. Ja, wir waren sechs, es liegen fast 18 Jahre zwischen mir und meiner "kleinen" Schwester. Ich wollte immer viele Kinder, doch weil ich so spät geheiratet habe (ich war bei Jonathans Geburt fast 30), sind es nur fünf geworden. Ich hatte wirklich gehofft, nach Flora noch ein Kind zu bekommen, aber die fruchtbaren Jahre sind wohl nach ihr zu Ende gewesen und jetzt bin ich ja schon 52, da wäre eine Schwangerschaft fast ein Wunder. Also muß ich mit meinen fünf zufrieden sein :).

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    7. Ja das finde ich auch traurig. Sie ist aber wohl ganz zufrieden damit. Für mich wäre das auch nichts, ein Leben ohne Kinder. Meine Bekannte hat mit 52 ihr viertes Kind bekommen, allerdings auch nachgeholfen. Ich finde das wirklich schön wenn man viele Kinder bekommen möchte. Das gibt es hier nicht mehr so oft und es wird auch nicht wirklich angesehen, was ich sehr schade finde. Das Leben ist ja auch mittlerweile nicht mehr darauf ausgerichtet, dass sich die Familien mit um die Kinder kümmern, bei uns ist das leider auch nicht der Fall gewesen, weshalb wir unter anderem nur zwei bekommen haben. Also ich würde mich für Dich freuen wenn es doch noch klappen würde! Wieviele Kinder hättest Du denn gern gehabt? Davon abgesehen kannst Du auch wirklich zufrieden sein finde ich, so aus der Ferne betrachtet. Du hast doch tolle Kinder großgezogen!

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    8. Vielleicht ärgert sie sich dann aber doch irgendwann einmal. Mit 52 ist das auf natürlichem Wege schon selten und mit "Nachhilfe" wäre das nichts für mich. Ich habe nie eine Anzahl von Kindern im Kopf gehabt, wir haben alle Kinder als Geschenke angesehen und sie so genommen, wie sie gekommen sind. Danke für das Kompliment über das Ergebnis unserer Erziehung! Ich stecke viel Energie, Liebe und Gedanken in meine kleine Familie hinein und habe auch immer viel über Erziehung gelesen. Es ist eigentlich ein Vollzeitberuf und auch eine Berufung. Hier gibt es schon noch große Familien, besonders auf dem Lande. Eine Freundin von mir aus der Kirche ist Bäuerin und hat jetzt acht Kinder. Hier halten auch die Generationen zusammen und oft helfen Tanten, Onkel, Großeltern aus. Ich habe das leider nicht gehabt, weil Peters Verwandte zu weit weg wohnen und ich ja hier keine habe. Aber meine Omas haben meiner Mutter immer geholfen.

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    9. Ich finde das schön, dass es Großfamilien mit Omas und Opas und so weiter noch gibt und sie sich auch noch am Familienleben beteiligen. Wir haben wirklich nur die Kinder, die Oma und die andere Oma und Opa. Manches Mal habe ich gedacht, dass das etwas wenig ist, aber in unseren beiden Familien war außer der jeweiligen Kernfamilie nicht viel, auf das man zurückgreifen konnte und wohl auch nicht wollte. Das finde ich sehr schade aber es ist eben so gewesen. Ja, das tue ich auch, es ist viel schöne Arbeit und wird, wenn man sich dafür entscheidet, eigentlich nicht viel gewertschätzt, zumindest hier nicht. Alle sind darauf getrimmt, lieber arbeiten zu gehen, was ja auch ok ist. Ich bin trotzdem froh, dass ich zu Hause bin mit den Kindern. Dass das generationenübergreifende Leben so gut wie weg ist finde ich sooo schade, man versucht das hier teilweise mit sogenannten Generationenhäusern zu schaffen, in denen alle Altersgruppen vertreten sind. Allerdings geht es in diesen Projekten nicht um die eigenen Familien sondern um jeweils Fremde, die sich dann gegenseitig auch helfen können. Du hast Recht, es ist Vollzeitberuf und Berufung, ich sehe es genauso. Ich kann mir vorstellen, dass Du Deine Eltern sehr vermisst hast, vor allem doch sicher, als die Kinder so klein waren, oder?

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